Alles über Kekse

Von der Antike bis zum Idle-Game

Geschichte des Kekses

Schon in der Antike genossen die Menschen süße und knusprige Backwaren. Die Idee, aus Mehl, Honig und anderen Zutaten kleine, haltbare Leckereien zu backen, ist viele Jahrtausende alt.

Ursprünge in der Antike

In Ägypten wurden bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. einfache Flachbrote und süße Gebäcke hergestellt. Diese bestanden oft aus Gerstenmehl, vermischt mit Datteln oder Honig. Besonders für rituelle Zwecke und als Opfergaben an die Götter spielte süßes Gebäck eine wichtige Rolle.

Die Griechen bereiteten sogenannte „Itrion" zu — flache, meist runde Gebilde aus Mehl, Wasser, Olivenöl und gelegentlich Honig oder getrockneten Früchten. Diese wurden oft als Snacks oder während religiöser Feste gereicht.

Die Römer verfeinerten die Kunst des Backens weiter. In den römischen Haushalten und Bäckereien wurden bereits sehr keksähnliche Produkte hergestellt, etwa aus Weizenmehl, Honig, Nüssen, Eiern und Gewürzen wie Anis oder Pfeffer. Diese sogenannten dulcia domestica wurden sowohl als Dessert serviert als auch als Reiseproviant genutzt.

Kekse oder keksähnliche Backwaren in der Antike hatten nicht nur einen kulinarischen, sondern auch einen praktischen Wert. Aufgrund ihrer langen Haltbarkeit eigneten sie sich hervorragend für Reisen, Feldzüge oder als Vorrat in Notzeiten. Gleichzeitig spielten sie in der religiösen und festlichen Kultur eine Rolle — etwa bei Opfergaben oder Feierlichkeiten.

Obwohl die Kekse der Antike nicht exakt mit heutigen Butterplätzchen oder Schokokeksen vergleichbar sind, zeigen sie, wie tief verwurzelt die menschliche Vorliebe für süßes, gebackenes Gebäck ist. Die antiken Rezepte legen den Grundstein für die Vielfalt an Keksen, die wir heute kennen.

Mittelalter — Die Geburt des „Biskuits"

Die Grundzutaten für mittelalterliche Kekse waren Mehl, Honig oder später Zucker, Eier und Gewürze. Zucker war bis ins späte Mittelalter ein Luxusgut, das über den arabischen Raum nach Europa kam — Honig war daher viel gebräuchlicher. Besonders beliebt waren Gewürze wie Zimt, Nelken, Anis und Muskat.

In der Klosterküche entstanden zahlreiche Rezepte, oft im Rahmen religiöser Feste. Viele dieser Backwerke hatten symbolische Bedeutung oder wurden zu bestimmten Anlässen gebacken, etwa in der Adventszeit oder zu Ostern.

In mittelalterlichen Städten entwickelten sich Bäckerzünfte, und spezialisierte Konditoren begannen, süßes Gebäck für den Adel oder die städtische Oberschicht herzustellen. „Lebkuchen" ist eines der bekanntesten Beispiele: ein gewürztes Honiggebäck, das seinen Ursprung im Mittelalter hat. Er wurde nicht nur gegessen, sondern auch als Heilmittel verwendet.

Besonders in Handelszentren wie Nürnberg oder Köln wurden Gewürzgebäcke produziert und verkauft. Diese mittelalterlichen Kekse waren oft hart gebacken, um sie haltbar zu machen.

Während einfache Leute kaum Zugang zu den nötigen Zutaten hatten, waren Kekse im Mittelalter eher ein Genuss für Reiche oder für besondere Festtage. Die Herstellung war aufwendig, die Zutaten teuer — entsprechend hoch war der Wert, der diesen Leckereien beigemessen wurde.

Besonders nützlich waren Kekse für die Seefahrt. Sie waren zwar sehr hart und konnten oftmals nur mit Tee oder anderen heißen Getränken gegessen werden, jedoch eignete sich die lange Haltbarkeit und einfache Herstellung sehr für die Schiffsfahrt.

Englisches Video dazu: YouTube ↗

19. Jahrhundert — Industrialisierung & Massenproduktion

Bis ins frühe 19. Jahrhundert wurden Kekse meist von Hand in Bäckereien oder Haushalten gebacken. Doch mit der Industriellen Revolution kamen Maschinen in die Backstuben: Knetmaschinen, Walzwerke und Öfen mit gleichmäßiger Hitze ermöglichten eine gleichbleibende Qualität und schnellere Herstellung größerer Mengen. Besonders in England entstanden erste große Keksfabriken.

Ein Meilenstein war die Gründung der Firma Huntley & Palmers im Jahr 1822 in Reading, Großbritannien. Sie wurde zu einem der größten Kekshersteller der Welt und exportierte ihre Produkte in über 100 Länder.

Video zu Huntley & Palmers: YouTube ↗

Im 19. Jahrhundert wurden raffinierter Zucker, Backpulver und Vanille besser verfügbar, was ganz neue Rezeptvariationen ermöglichte. Auch Schokolade, die im Laufe des Jahrhunderts erschwinglicher wurde, fand ihren Weg in das Keksrepertoire. Beliebte Sorten waren Butterkekse, Biskuits, Makronen und Mürbeteiggebäcke. Auch der „Petit Beurre" (1886 von der französischen Firma LU) stammt aus dieser Zeit.

Mit der industriellen Fertigung kam auch die Entwicklung moderner Verpackung. Kekse wurden nicht mehr lose verkauft, sondern in dekorativen Blechdosen oder Papierverpackungen angeboten — oft mit kunstvollen Etiketten und Markennamen. Diese Markenbildung trug zur Verbreitung und zum Wiedererkennungswert bestimmter Keksarten bei.

20. Jahrhundert — Die Ära der Marken-Kekse

Im 20. Jahrhundert erreichte die maschinelle Produktion neue Dimensionen: Großfabriken mit automatisierten Produktionsstraßen konnten Millionen von Keksen täglich herstellen. Firmen wie Bahlsen, LU, Nabisco oder Oreo wurden zu international bekannten Marken. Besonders mit der zunehmenden Verbreitung von Supermärkten ab der Mitte des Jahrhunderts wurde der Keks zum festen Bestandteil des alltäglichen Konsums.

Keksmaschine aus dem Jahr 1922: YouTube ↗

Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs spielten Kekse eine wichtige Rolle als haltbares Nahrungsmittel für Soldaten. „Hartkekse" — sehr trockene, lang haltbare Gebäckstücke — wurden massenweise produziert und waren fester Bestandteil der Feldverpflegung. In dieser Zeit stand nicht der Geschmack im Vordergrund, sondern die Funktionalität und Lagerfähigkeit.

In den Nachkriegsjahren galten süße Kekse lange als kleine Belohnung im Alltag, da Zucker und Mehl teilweise noch rationiert waren.

Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Werbung zu einem zentralen Element der Keksvermarktung. Bunte Verpackungen, eingängige Slogans und Comicfiguren auf Kekspackungen richteten sich zunehmend an Familien und Kinder. Marken wie Oreo (USA), Prinzenrolle (Deutschland) oder Choco Leibniz wurden in vielen Haushalten zu festen Größen.

Alte Leibniz-Werbung aus 1972: YouTube ↗

Während globale Marken expandierten, blieben auch regionale Keksrezepte lebendig. Ob italienisches Cantuccini, britischer Shortbread, amerikanische Chocolate-Chip-Cookies oder deutsche Weihnachtsplätzchen — Kekse wurden zu einem festen Bestandteil kultureller Identität, überall auf der Welt.

21. Jahrhundert — Bio, vegan, glutenfrei

Noch nie war das Angebot an Keksen so groß wie heute. Neben den altbekannten Klassikern gibt es unzählige neue Sorten: glutenfreie, zuckerfreie, vegane, proteinreiche oder mit Insektenmehl gebackene Kekse. Konsument*innen wollen heute nicht nur naschen — sie wollen Produkte, die zu ihrem Lebensstil passen.

Gleichzeitig erleben traditionelle Rezepte eine Renaissance: Hausgemachte Plätzchen, regionale Spezialitäten und Omas Backbuch werden wiederentdeckt — oft mit modernen Abwandlungen.

Konsument*innen achten zunehmend auf Herkunft, Verpackung, Fairness und Umweltverträglichkeit. Bio-Zutaten, fair gehandelter Kakao, palmölfreie Rezepte und recycelbare Verpackungen sind mittlerweile kein Nischenwunsch mehr, sondern werden von vielen erwartet.

Kekse können heute online bestellt, nach individuellen Vorlieben konfiguriert oder sogar mit persönlichen Nachrichten bedruckt werden. Start-ups entwickeln neue Ideen rund ums Backen und bringen innovative Produkte auf den Markt — oft direkt über soziale Medien bekannt gemacht. Gleichzeitig ermöglichen 3D-Drucker, smarte Küchenhelfer und Back-Apps ein völlig neues Backerlebnis zu Hause.

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Marken

Von deutschen Klassikern bis zum amerikanischen Kultprodukt — die bekanntesten Hersteller und ihre Geschichten.

🇩🇪
Leibniz
Deutschland · seit 1891

Gehört zur Firma Bahlsen, gegründet 1889 in Hannover. Der Leibniz Butterkeks mit seinen 52 „Zähnen" ist seit 1891 in nahezu unveränderter Form erhältlich — ein Symbol deutscher Keks-Kultur.

  • Leibniz Choco (mit Schokoladenüberzug)
  • Leibniz Zoo (Tierkekse für Kinder)
  • Leibniz Minis
  • Saisonale & limitierte Editionen
🇺🇸
Oreo
USA · seit 1912

Marke von Mondelēz International. Zwei dunkle Kakaokekse mit süßer Cremefüllung — in über 100 Ländern erhältlich. Bekannt für das Ritual: Drehen, Lecken, Eintauchen.

  • Original & Double Stuf
  • Golden Oreo & Oreo Thins
  • Zahlreiche Limited Editions
🇩🇪
Bahlsen
Deutschland · seit 1889

Neben Leibniz produziert Bahlsen auch unter eigenem Namen eine Vielzahl von Gebäcken. Das Sortiment reicht von feinen Butterkeksen über Waffelgebäck bis hin zu weihnachtlichem Gebäck.

  • Bahlsen Deloba
  • Bahlsen Contessa (Lebkuchen)
  • Bahlsen Ohne Gleichen
🇧🇪
Lotus Biscoff
Belgien · Kultstatus

Vor allem durch die Biscoff-Kekse bekannt — dünne, karamellisierte Speculoos mit einzigartigem, leicht gewürztem Geschmack. Besonders beliebt als Beigabe zum Kaffee in Cafés und Flugzeugen.

  • Biscoff-Aufstrich
  • Biscoff mit Schokolade
  • Biscoff-Kuchen und -Riegel
🇩🇪
DeBeukelaer
Deutschland · seit 19. Jh.

Griesson - de Beukelaer produziert seit dem 19. Jahrhundert Süßgebäck. Besonders bekannt ist die Prinzen Rolle mit ihrer dicken Milchcremefüllung.

  • Cookies Bakery
  • Griesson Soft Cake
  • TUC (herzhafte Cracker)
🇬🇧
McVitie's
Großbritannien · Institution

Eine britische Institution. Besonders berühmt ist der Digestive Biscuit, ein halb-süßer Keks aus Vollkornmehl, der gerne zum Tee gereicht wird. In ganz Europa populär.

  • Chocolate Digestives
  • Hobnobs (mit Haferflocken)
  • Jaffa Cakes
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Rezepte

Klassiker, vegane Alternativen und glutenfreie Varianten — hier findet sich für jeden Geschmack das richtige Rezept.

Klassisch

🧈

Klassische Butterkekse

Klassiker

Ein zarter, knuspriger Keks mit leichtem buttrigem Geschmack. Der Klassiker schlechthin.

  • 250 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • Alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig zusammenkneten.
  • Teig 30 Minuten kalt stellen.
  • Ausrollen, ausstechen, bei 180 °C ca. 10–12 Minuten backen.
🍫

Chocolate Chip Cookies

Amerikanisch

Weiche, amerikanische Kekse mit knusprigem Rand und vielen Schokoladenstückchen.

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 170 g weiche Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 200 g Schokotropfen
  1. Butter mit Zucker schaumig schlagen, Ei, Eigelb und Vanilleextrakt unterrühren.
  2. Mehl, Natron, Salz mischen und untergeben.
  3. Schokolade einrühren, Kugeln formen, flachdrücken und bei 170 °C ca. 12 Minuten backen.
🌾

Haferkekse

Herzhaft

Herzhaft und kernig — mit Haferflocken, perfekt als gesündere Alternative.

  • 150 g zarte Haferflocken
  • 100 g Mehl
  • 100 g brauner Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • Rosinen oder Nüsse
  1. Butter und braunen Zucker cremig rühren, Ei unterrühren.
  2. Haferflocken, Mehl, Backpulver, Rosinen oder Nüsse zugeben.
  3. Teig portionieren, bei 180 °C ca. 10–12 Minuten backen.
🥜

Macadamia-White-Chocolate

Edel

Edle Kombination aus knackigen Macadamianüssen und süßer weißer Schokolade.

  • 250 g Mehl
  • ½ TL Natron
  • 170 g weiche Butter
  • 120 g brauner Zucker
  • 80 g weißer Zucker
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100 g weiße Schokolade, gehackt
  • 100 g Macadamianüsse, grob gehackt
  1. Butter und Zucker cremig schlagen, Ei, Eigelb und Vanille unterrühren.
  2. Mehl, Natron, Salz zugeben, dann Nüsse und Schokolade untergeben.
  3. Kugeln formen, leicht platt drücken, bei 175 °C ca. 10–12 Minuten backen.
🫐

Heidelbeerkekse

Fruchtig

Fruchtig-weiche Kekse mit getrockneten oder frischen Heidelbeeren.

  • 220 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100 g Heidelbeeren
  1. Butter und Zucker schaumig schlagen, Ei, Vanille und Zitronenabrieb zufügen.
  2. Mehl, Salz, Backpulver mischen und unterrühren.
  3. Heidelbeeren vorsichtig untergeben, portionieren und bei 180 °C ca. 12–15 Minuten backen.
🥥

Kokosmakronen

Mehllos

Saftig und leicht — ohne Mehl, auf Wunsch in Schokolade getunkt.

  • 3 Eiweiße
  • 150 g Zucker
  • 200 g Kokosraspeln
  • optional: Schokolade zum Tunken
  1. Eiweiße steif schlagen, Zucker langsam einrieseln lassen.
  2. Kokosraspeln untergeben.
  3. Häufchen auf Backpapier setzen, bei 160 °C ca. 15 Minuten backen.
🥜

Erdnussbutter-Kekse

Nur 3 Zutaten

Das einfachste Rezept überhaupt — nur drei Zutaten, kein Mehl nötig.

  • 200 g Erdnussbutter
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei
  1. Alles vermischen.
  2. Kugeln formen, mit Gabel flach drücken.
  3. Bei 180 °C ca. 10 Minuten backen.

🌱 Vegan

🍌

Bananen-Hafer-Cookies

Vegan · Zuckerfrei

Nur zwei Grundzutaten, natürlich süß durch die Banane.

  • 2 reife Bananen
  • 150 g zarte Haferflocken
  • optional: Zimt, Rosinen, Nüsse, vegane Schokostückchen
  1. Bananen zerdrücken, mit Haferflocken vermengen.
  2. Extras nach Wunsch unterrühren.
  3. Häufchen formen, bei 180 °C ca. 12–15 Minuten backen.
🍫

Vegane Schoko-Cookies

Vegan

Vollständig pflanzlich und trotzdem schokoladig-reichhaltig.

  • 100 g vegane Margarine
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 EL Pflanzendrink
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g vegane Schokolade, gehackt
  1. Margarine und Zucker schaumig schlagen.
  2. Restliche Zutaten untergeben.
  3. Kugeln formen, leicht platt drücken, bei 180 °C ca. 10–12 Minuten backen.

🌾 Glutenfrei

🌰

Glutenfreie Mandelkekse

Glutenfrei

Zart und nussig — ohne jegliches Mehl.

  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Eiweiß
  • 1 TL Zitronenschale
  • optional: etwas Zimt
  1. Alles zu einem Teig vermengen.
  2. Kleine Kugeln formen, leicht platt drücken.
  3. Bei 160 °C ca. 12–15 Minuten backen.
🌾

Hafer-Schoko-Cookies

Glutenfrei

Banane als Bindemittel ersetzt Mehl und Ei zugleich.

  • 100 g glutenfreie Haferflocken
  • 1 reife Banane
  • 50 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 Prise Salz
  1. Banane zerdrücken, mit restlichen Zutaten vermengen.
  2. Kleine Häufchen formen.
  3. Bei 180 °C ca. 12–14 Minuten backen.
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Informatik

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Klicken auf Kekse

„Cookie Clicker" ist ein Idle Game, das 2013 von Julien Thiennot entwickelt wurde. Das Ziel: so viele Cookies wie möglich sammeln, indem man auf einen riesigen Keks klickt und nach und nach Hilfsmittel freischaltet.

Zu Beginn des Spiels gibt es nur einen riesigen Keks, den der Spieler anklicken kann. Jeder Klick bringt 1 Keks. Kekse sind die Währung im Spiel, mit der man „Gebäude" und Upgrades kaufen kann. Die Aufgabe ist es, so viele Kekse wie möglich zu sammeln, um das Spiel weiter voranzutreiben.

Sobald der Spieler eine gewisse Menge Kekse angesammelt hat, kann er Upgrades kaufen, die die Produktionsrate erhöhen — entweder mehr Kekse pro Klick oder automatische Produktionsmethoden freischalten.

Automatische Produzenten oder „Gebäude" wie Omas oder Minen produzieren Kekse ohne dass der Spieler etwas tun muss. Spätere Gebäude kosten mehr, haben aber eine deutlich höhere Produktionsrate.

Ein faszinierendes Feature ist das Prestige-System. Das Spiel wird zu einem bestimmten Punkt „resettet" — der Spieler verliert alle Kekse, Gebäude und Upgrades, erhält dafür aber „Heavenly Chips", die langfristig Boni bringen. Die Anzahl der Chips hängt davon ab, wie viele Kekse im vorherigen Durchlauf verdient wurden.

Es ist empfehlenswert aufzusteigen, wenn man genug Kekse angesammelt hat, um eine größere Anzahl an Chips zu erhalten — denn die Anzahl steigt exponentiell.

Im Spiel gibt es eine Vielzahl von Zielen und Errungenschaften. Für viele Spieler ist es ein großer Reiz, alle Erfolge zu sammeln — manche können sogar bis zu einem Jahr brauchen. Außerdem gibt es „Schatten-Erfolge", die nochmal um einiges schwieriger sind.

Beispiele: Keksprofi (Menge Kekse in einem Zeitrahmen sammeln), Meister der Produktion (große Anzahl eines Gebäudetyps kaufen), 50 Omas (gibt Bonus auf alle Oma-Produktion).

Cookie Clicker ist grafisch simpel, aber charmant gehalten. Der Soundtrack, insbesondere in neueren Versionen, trägt zur entspannenden, teils humorvollen Atmosphäre bei. Ein Markenzeichen ist der absurde Humor: Viele Upgrades sind mit einem Augenzwinkern versehen, und die Großmütter entwickeln sich im späteren Spielverlauf zur mysteriösen „Grandmapocalypse".

  • Browser: Ursprüngliche Version auf orteil.dashnet.org
  • Steam: Veröffentlicht 2021, mit Cloud-Speicherung und Musik von C418 (bekannt aus Minecraft)
  • Mobil: Versionen für Android und iOS

Ein 11 Jahre altes Cookie Clicker-Video: YouTube ↗

Sortiert vom günstigsten zum teuersten — Preise in Cookies.

#GebäudePreisBase CpS
1Cursor150,1 /s
2Oma1001 /s
3Farm1.1008 /s
4Mine12.00047 /s
5Fabrik130.000260 /s
6Bank1,4 Mio1.400 /s
7Tempel20 Mio7.800 /s
8Magier Turm330 Mio44.000 /s
9Shipment5,1 Mrd260.000 /s
10Labor75 Mrd1,6 Mio /s
11Portal1 Bio10 Mio /s
12Zeitmaschine14 Bio65 Mio /s
13Antimaterie-Kondensator170 Bio430 Mio /s
14Prisma2,1 Brl2,9 Mrd /s
15Chancenmacher26 Brl21 Mrd /s
16Fraktal-Motor310 Brl150 Mrd /s
17Javascript Konsole71 Brl1,1 Bio /s
18Idleverse12 Brl8,3 Bio /s
19Cortex Baker1,9 Qua64 Bio /s
20Du540 Qua510 Bio /s
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